Stärkere Reize, dafür weniger Zeit - so könnte man die Methode-High-Intensity Training, kurz HIT beschreiben. Über das Für und Wider von HIT im Ausdauersport streiten sich die Gelehrten. Eine Studie bringt neue Argumente.
Wissenschaftler der McMaster Universität in Kanada untermauern die Aussage, dass weniger Training mehr Erfolg bringen kann: "Zehn einminütige Sprints auf einem Standard-Radtrainer mit etwa einer Minute Pause dazwischen, dreimal in der Woche, funktionieren beim Muskelaufbau genauso gut, wie viele Stunden konventionellen Radfahrens im weniger anstrengenden Bereich." erklärt Professor Gibala.
Zu dieser Erkenntnis gelangten auch schon vorhergehende Studien. Namhafte Lauftrainer bezeichnen die HIT-Methode im Ausdauersport als "alten Wein in neuen Schläuchen" - Intervalle und Sprints werden im Laufsport schon länger erfolgreich angewandt und sind etablierte Trainingsvarianten.